Jugendpolitischen Forderungen des SJR zur Ingolstädter Kommunalwahl 2026
Die jugendpolitischen Forderungen des SJR zur Ingolstädter Kommunalwahl 2026
Beschlossen auf der Herbstvollversammlung des Stadtjugendrings am 11.11.2025
Der Vorstand des Stadtjugendrings Ingolstadt hat fünf Forderungen formuliert, die die Vollversammlung am 11.11.2025 beschlossen haben.
Fünf Bausteine für eine Stadt, die ihre Jugend und damit ihre Zukunft ernst nimmt:
Erstens:
Wir brauchen öffentliche Räume für junge, kreative Menschen.
Freiflächen, Sportplätze, Jugendzentren, Orte für Begegnung – das sind keine Luxusprojekte.
Das sind Lebensadern einer Stadt.
Sie sichern Teilhabe, sie schaffen Gemeinschaft, sie halten Ingolstadt lebendig.
Zweitens:
Demokratie lebt von Beteiligung.
Partizipation ist keine Kür, sie ist die Voraussetzung für Vertrauen.
Wir fordern Jugendbeauftragte in allen Bezirksausschüssen
und eine Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung in der Stadtverwaltung.
Nur wer mitreden darf, fühlt sich auch verantwortlich.
Drittens:
Jugendkultur ist Zukunftskultur.
Wer hier spart, spart an Kreativität und Identität.
Freiräume für Musik, Kunst, Szene und Engagement sind keine freiwilligen Extras –
sie sind die Quelle von Innovation und Zusammenhalt.
Viertens:
Starke Jugendverbände sichern soziale Stabilität.
Hier wachsen Verantwortung, Werte und Miteinander.
Deshalb müssen Fördergelder erhalten und bedarfsgerecht weiter ausgeschüttet werden.
Diese Förderung ist keine Ausgabe – sie ist eine Investition in Werte.
Und fünftens:
„Schulfrei“ ist Schul-Freiheit in der Freizeit.
Ferien sollen Erholung und Entfaltung ermöglichen.
Geförderte Ferienangebote gehören raus aus den Schulgebäuden.
Denn Kinder und Jugendliche brauchen in den Ferien wirklich „schulfrei“ – auch räumlich.











